Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert FoundationOne CDx?

Der FoundationOne CDx-Ergebnisbericht enthält die Genveränderungen einer Tumorprobe mit potenziell therapeutischer Relevanz.

FoundationOne CDx untersucht die vollständigen kodierenden Sequenzen von 324 tumorassoziierten Genen und die ausgewählten Introns von 34 Genen mit Hybrid-Capture-basiertem Next-Generation-Sequencing.1,2,3 Neben Genveränderungen bestimmt FoundationOne CDx auch die Tumormutationslast und die Mikrosatelliteninstabilität des Tumors.6–9

Indem FoundationOne CDx Genveränderungen detektiert, die mit anderen Methoden nicht erfasst werden, erhöht die Testung das Potenzial zur Identifikation geeigneter Therapieoptionen.1,4,10–12,15

Wie erweist sich FoundationOne CDx für die Therapiewahl in der klinischen Praxis als nutzbringend?
FoundationOne CDx kann klinisch relevante Genveränderungen nachweisen, die mit den meisten routinemäßig eingesetzten Testmethoden nicht erfasst werden können. Diese Informationen können den behandelnden Arzt dabei unterstützen, die für den individuellen Patienten am besten geeignete Therapie auszuwählen.Dabei kann er auch Optionen in Betracht ziehen, die andernfalls nicht zur Verfügung gestanden hätten.4,10–12,15
Für welche Patienten kommt FoundationOne CDx infrage?
Das Tumorprofiling mit FoundationOne CDx ist für alle Patienten mit soliden Tumoren, rezidivierten und metastasierten Tumoren geeignet. Der Nutzen von FoundationOne CDx ist bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung am besten belegt.1,3,10–12
Wie kann FoundationOne CDx genutzt werden?

Die Testung mit FoundationOne CDx erfolgt über die Teilgemeinschaftspraxis Molekularpathologie Südbayern. Die Tumorprobe kann zusammen mit dem Bestellformular eingesendet werden.

Zum Prozessablauf

Welche Art von Gewebeprobe ist für die Untersuchung mit FoundationOne CDx geeignet?

Zum Tumorprofiling mit FoundationOne CDx werden benötigt ≥40 µm formalinfixiertes, in Paraffin eingebettetes Gewebe, auch Nadelbiopsien, Feinnadelaspirate und Zellen aus malignen Ergüssen (ca. 20% maligne Zellen) oder 8–10 ungefärbte Schnitte aus einem Block, den der Pathologe als für die Diagnose besonders relevant eingestuft hat, benötigt. Die Proben sämtlicher Arten solider Tumoren werden bearbeitet.

Es können sämtliche Gewebeproben bearbeitet werden, die diesen Anforderungen entsprechen. Sollte die Probe unzureichend sein, wird der Einsender binnen ca. 2 Tagen nach Erhalt benachrichtigt. In einigen Fällen ist es dennoch möglich, eine adäquate Untersuchung durchzuführen und einen qualifizierten Ergebnisbericht zu erstellen.

Wie lange dauert es, bis die Analyseergebnisse vorliegen?

Der Ergebnisbericht wird ca. 10–14 Arbeitstage nach Eingang der Proben und aller notwendigen zugehörigen Informationen versendet.

Damit die Proben umgehend bearbeitet werden können, ist es essenziell, geeignetes Gewebematerial und alle notwendigen zugehörigen Informationen einzusenden.

Wie werden die Ergebnisse übermittelt?
Die Teilgemeinschaftspraxis Molekularpathologie Südbayern Penzberg versendet den Ergebnisbericht ca. 10–14 Arbeitstage nach Eingang der Probe.
Wie hoch sind die Kosten für eine Untersuchung mit FoundationOne CDx?
Die Abrechnung erfolgt anhand der Abrechnungsmodalitäten der Teilgemeinschaftspraxis Molekularpathologie Südbayern.
Eignet sich die Untersuchung zur Vorhersage des Ansprechens auf eine Chemotherapie oder zur Prognose des Rezidivrisikos?
Die Untersuchung mit FoundationOne CDx ist nicht dafür ausgelegt, das Ansprechen auf eine Chemotherapie oder das Rezidivrisiko vorherzusagen. Sie ermöglicht die Zuordnung von Genveränderungen zu bestimmten zielgerichteten Therapien oder Immuntherapien, die entweder bereits zugelassen sind oder sich in der klinischen Prüfung befinden.4,16
Verweise
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