Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert FoundationOne?

Der FoundationOne-Ergebnisbericht enthält die Genveränderungen einer Tumorprobe mit potenziell therapeutischer Relevanz.

FoundationOne untersucht die vollständigen kodierenden Sequenzen von 315 tumorassoziierten Genen und die ausgewählten Introns von 28 Genen mit Hybrid-Capture-basiertem Next-Generation-Sequencing.1,2 Neben Genveränderungen bestimmt FoundationOne auch die Tumormutationslast und die Mikrosatelliteninstabilität des Tumors.5,15

Indem FoundationOne Genveränderungen detektiert, die mit anderen Methoden nicht erfasst werden, erhöht dieser Service das Potenzial zur Identifikation geeigneter Therapieoptionen.1,3,7–9,12

Wie erweist sich FoundationOne für die Therapiewahl in der klinischen Praxis als nutzbringend?
FoundationOne kann klinisch relevante Genveränderungen nachweisen, die mit den meisten routinemäßig eingesetzten Testmethoden nicht erfasst werden können. Diese Informationen können den behandelnden Arzt dabei unterstützen, die für den individuellen Patienten am besten geeignete Therapie auszuwählen. Dabei kann er auch Optionen in Betracht ziehen, die andernfalls nicht zur Verfügung gestanden hätten, etwa Therapien, die sich noch in der Entwicklung befinden.1,3,7–9
Für welche Patienten kommt FoundationOne infrage?
Das Tumorprofiling mit FoundationOne ist für alle Patienten mit soliden Tumoren, rezidivierten und metastasierten Tumoren geeignet. Der Nutzen von FoundationOne ist bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung am besten belegt.1,3,10–12
Wie kann FoundationOne genutzt werden?
Welche Art von Gewebeprobe ist für die Untersuchung mit FoundationOne geeignet?

Zum Tumorprofiling mit FoundationOne werden ≥40 µm formalinfixiertes, in Paraffin eingebettetes Gewebe, auch Nadelbiopsien, Feinnadelaspirate und Zellen aus malignen Ergüssen (ca. 20% maligne Zellen) oder 8–10 ungefärbte Schnitte aus einem Gewebeblock, den der Pathologe als für die Diagnose besonders relevant eingestuft hat, benötigt. Die Proben sämtlicher Arten solider Tumoren werden bearbeitet.

Es können sämtliche Gewebeproben bearbeitet werden, die diesen Anforderungen entsprechen. Sollte die Probe unzureichend sein, wird der Einsender binnen ca. 2 Tagen nach Erhalt benachrichtigt. In einigen Fällen ist es dennoch möglich, eine adäquate Untersuchung durchzuführen und einen qualifizierten Ergebnisbericht zu erstellen.

Wie lange dauert es, bis die Analyseergebnisse vorliegen?

Der Ergebnisbericht wird 10–14 Arbeitstage nach Eingang der Proben und aller notwendigen zugehörigen Informationen versendet und elektronisch übermittelt.

Damit die Proben umgehend bearbeitet werden können, ist es essenziell, geeignetes Gewebematerial und alle notwendigen zugehörigen Informationen einzusenden.

Wie werden die Ergebnisse übermittelt?

Die Pathologie in Penzberg versendet den Ergebnisbericht 10-14 Arbeitstage nach Eingang der Probe.

Damit die Proben umgehend bearbeitet werden können, ist es essenziell, geeignetes Gewebematerial und alle notwendigen zugehörigen Informationen einzusenden.

Eignet sich die Untersuchung zur Vorhersage des Ansprechens auf eine Chemotherapie oder zur Prognose des Rezidivrisikos?
Die Untersuchung mit FoundationOne ist nicht dafür ausgelegt, das Ansprechen auf eine Chemotherapie oder das Rezidivrisiko vorherzusagen. Sie ermöglicht die Zuordnung von Genveränderungen zu bestimmten zielgerichteten Therapien oder Immuntherapien, die entweder bereits zugelassen sind oder sich in der klinischen Prüfung befinden.3,14
Verweise
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