Kurzinformation

FoundationOne CDx detektiert Genveränderungen in 324 tumorassoziierten Genen und 34 ausgewählten Introns.1,4 Das Gen-Panel beinhaltet unter anderem Gene, die als therapiebegleitende prädiktive Marker  anzeigen, ob der betreffende Patient aufgrund des Nachweises der genetischen Veränderung geeignet ist auf die Therapie anzusprechen. 

Daneben werden auch die Tumormutationslast (TMB, Tumor Mutational Burden) gemessen und der MSI (Mikrosatelliteninstabilität) Status bestimmt.2,18,23

Identifikation von Biomarkern

FoundationOne CDx kann die Identifikation von Biomarkern verbessern und dient therapiebegleitenden Diagnostik (Companion Diagnostics).

FoundationOne CDx detektiert alle vier Klassen von Genveränderungen in 324 krebsassoziierten Genen und 34 ausgewählten Introns, die mit dem Wachstum von Tumoren assoziiert sind.1,4 Zusätzlich werden die Mikrosatelliteninstabilität (MSI) und die Tumormutationslast (TMB) bestimmt, die als Biomarker mit einem Ansprechen auf Immuntherapien assoziiert sind.3,24

 

Umfassendes Tumorprofiling mit FoundationOne CDx2–4

Welche Gene werden mit FoundationOne CDx getestet?
Hohe Qualität

FoundationOne CDx erfasst mehr Genveränderungen im Vergleich zu anderen Untersuchungsmethoden5–8,22

FoundationOne CDx sequenziert unter Verwendung von Hybrid-Capture-basiertem Next-Generation-Sequencing die vollständigen kodierenden Regionen von 324 bekannten tumorassoziierten Genen.1,4 Dabei werden sowohl häufige als auch seltene Mutationen erfasst. Verglichen mit anderen Methoden wie Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung (FISH) und Immunohistochemie (IHC) hat FoundationOne CDx deutlich empfindlichere Detektionsgrenzen.5,6,22 

FoundationOne CDx ist die aus FoundationOne entwickelte zweite Generation des umfassenden Tumorprofilings für solide Tumoren von Foundation Medicine® mit einer Spezifität von > 98,3%20. Durch ein CLIA*-zertifiziertes und CAP**-akkreditiertes Labor wurde das Gen-Panel nach neuestem Stand der Wissenschaft überarbeitet, weitere Gene inkludiert, die Auswertealgorithmen verfeinert und die Validierung extensiviert in einem 3-mal größeren Probenspektrum aus insgesamt 6.300 klinischen und analytischen Probenmaterial durchgeführt.19

FoundationOne CDx kann die traditionellen Standardmethoden ergänzen6–11

Herkömmliche diagnostische Methoden spielen nach wie vor eine wichtige Rolle, vor allem wenn es darum geht, spezifische Veränderungen eines Tumors nachzuweisen. Ein umfassendes Tumorprofiling mit FoundationOne CDx ermöglicht den parallelen Nachweis zahlreicher Genveränderungen und eignet sich daher besonders dann, wenn die Zielgene oder Strukturen nicht bekannt sind.6-11

 

FoundationOne CDx kann Genveränderungen bei verschiedenen Tumorarten detektieren4

Eine Studie mit etwa 7.300 Tumorproben untersuchte den potenziellen Nutzen einer zielgerichteten Therapie bei onkogener Veränderung des ERBB2-Gens (kodiert das HER2-Protein). ERBB2-Genveränderungen werden häufig mit Karzinomen der Brustdrüse, des Magens und der Speiseröhre assoziiert. 

Insgesamt wurden Veränderungen des ERBB2-Gens in Tumorproben aus 27 verschiedenen Gewebetypen identifiziert. Nur 30% der detektierten ERBB2-Genveränderungen wurden dabei in Tumorproben der unteren Speiseröhre, der Brustdrüse und des Magens detektiert. Die umfassende Hybrid-Capture-basierte NGS-Analyse detektierte Basensubstitutionen, Rekombinationen, Insertionen, Deletionen und Amplifikationen in den verschiedenen Tumorproben. 

Diese Ergebnisse zeigen, dass ein umfassendes Tumorprofiling mehr Patienten identifizieren kann, die möglicherweise von einer HER2-gerichteten Therapie profitieren könnten.7

Patienten mit verschiedenen Tumoren, in denen ERBB2-Genveränderungen anhand des umfassenden Tumorprofilings detektiert wurden7
swipe
Das umfassende Tumorprofiling mit FoundationOne CDx kann mehr Genveränderungen identifizieren als die NGS-Hotspot-Analyse5,17
Bei der Amplicon-basierten NGS-Hotspot-Analyse werden nur Regionen oder "Cluster" eines Gens sequenziert, von denen bekannt ist, dass sie mit Krebs assoziiert sind. Obwohl die Methode mehr Gene erfasst als die Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung (FISH) oder eine RT-PCR, können schätzungsweise die Hälfte der klinisch relevanten Genveränderungen nicht ohne unterstützende FISH-Analyse nachgewiesen werden.17 Weiterhin werden Basensubstitutionen mit der NGS-Hotspot-Analyse zwar mit hoher Sensitivität detektiert, kleine Insertionen und Deletionen dagegen jedoch nur mit sehr geringer Sensitivität.4

Verweise
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