RET Fusionen haben eine klinische Relevanz
RET ist eine Kinase, die in verschiedenen Zellen/Geweben zu finden ist und so nicht nur beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) eine wichtige Rolle spielt. Bei gesunden Menschen werden durch RET verschiedene Signalwege induziert, die für die Organentwicklung und Gewebshomöostase relevant sind.1
Onkogene Veränderungen im RET-Gen können zu verschiedenen Tumorarten führen1-5:
Sowohl die S3-Leitlinie Lungenkarzinom als auch die Onkopedia-Leitlinie empfehlen die Testung auf RET beim NSCLC
“Die Diagnostik therapierelevanter Mutationen soll bei allen Patient:innen im Stadium IV vor Beginn einer medikamentösen Erstlinientherapie erfolgen.“ – so lautet die aktuelle Empfehlung der Onkopedia-Leitlinie.6 Für die Expert:innen gehören die molekulargenetischen Marker ALK, BRAF-V600E, EGFR, HER2, KRAS, c-MET, NTRK, RET und ROS1 zum Test-„Pflichtprogramm“ beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), da entsprechende zielgerichtete Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) zur Verfügung stehen.
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- Drilon A, et al., Nat Rev Clin Oncol. 2018; 15(3): 151–167
- Belli C et al., Ann Oncol 2021; 32(3): 337-350
- Kato S et al., Clin Cancer Res. 2017; 23: 1988‒1997
- Krampitz GW et al., Cancer 2014; 120: 1920‒1931
- Subbiah V et al., J Clin Oncol. 2020; 38: 1209‒1221
- Griesinger F et al., Onkopedia-Leitlinie „Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig (NSCLC)“, Stand: November 2022 (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/lungenkarzinom-nicht-kleinzellig-nsclc/@@guideline/html/index.html)